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Parthenon - Tempel der Athena

Von Ralf

Der Parthenon, das größte Bauwerk auf dem Felsplateau, wurde zwischen 447 und 438 v. Chr. erbaut. Im Jahr 432 v. Chr. wurden die Arbeiten an den bildhauerischen Verzierungen des Tempels abgeschlossen. Der Tempel ist der Stadtgöttin Athena geweiht und gilt oft auch als Synonym für die Akropolis.

Der Bau besteht aus 46 dorischen Säulen, jeweils 17 an den Längsseiten und 8 an den Frontseiten, und misst 70 mal 30 Meter. Im Inneren stand einst ein 12 Meter hohes Athena-Standbild, zudem wurde im Parthenon die Bundeskasse des Attisch-Delischen Seebundes aufbewahrt. Um die Außenmauern (die sogenannte Cella-Wand) verlief ein etwa 1 Meter hohes, farbiges Fries mit Mythologischen Motiven. Über den Säulen waren auf ganzer Länge und Breite die mittlerweile verblassten Metopen-Bildwerke angebracht.

Im Laufe der Jahrhunderte veränderte der Parthenon durch Umbauarbeiten und Unglücke mehrmals sein Erscheinungsbild. Bereits vor der Jahrtausendwende wurde der Tempel Opfer eines Brandes, dessen Spuren jedoch wieder beseitigt wurden. Das Athena-Standbild wurde im 5. Jh. n. Chr. entwendet. Zudem wurde der Tempel in ein christliches und später in ein islamisches Gotteshaus umgebaut. Das größte Unglück ereignete sich am 26.09.1687, als der als Munitionslager verwendete Parthenon während einer Belagerung der Akropolis von einer Bombe getroffen und gesprengt wurde. Noch heute sind die Spuren der gewaltigen Explosion zu erkennen. In den Trümmern errichteten die Türken einige Jahre später eine neue Moschee, die jedoch in den folgenden Jahrhunderten wieder abgerissen wurde.

Geschrieben 23.10.2003, Geändert 23.10.2003, 11434 x gelesen.

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